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Zur

Ihr Kinderlein kommet, so kommet doch all! Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall und sehet, was in dieser hochheiligen Nacht der Vater im Himmel für Freude uns macht!

Dieses wunderschöne, schlichte und darum zeitlose Weihnachtslied, das vom Beginn des 19. Jahrhunderts stammt, erzählt davon, wie jemand aufgefordert wird, die Krippe zu schauen, das neugeborene Kind, das Wunder der Weihnacht. Doch es ist eben nicht nur irgendjemand – nein, es sind die Kinder, die angesprochen und explizit aufgefordert werden. Wie im Bibelvers: Lasset die Kindlein zu mir kommen! spielen auch hier die Kinder die Hauptrolle. Die Kleinsten. Die Schwächsten.

Diejenigen, mit dem unverstellten Blick, der spontanen Reaktion. Die sich kein X für ein U vormachen lassen, da sie noch wissen, was rein und wahrhaftig ist. Weil sie Neid und Missgunst noch nicht kennen, keinen Konkurrenzkampf und Termindruck. Keine Masken, um besser dazustehen als die anderen. Keine Tricks, um andere hinters Licht zu führen.

 Lasset die Kindlein zu mir kommen!Kinder sind nur ganz einfach sie selbst

  • Mit offenem, wachem Blick.
  • Mit Neugier und unverstellter Freude.
  • Ohne Wertungen.
  • Ohne Urteil.
  • Ohne Hintergedanken.

Sie sollen kommen und das schauen, was dem Erwachsenen noch unwahrscheinlich erscheint,

  • was er ungläubig beäugt,
  • zweifelnd und mit tausend Fragen nach dem Warum, Wieso, Weshalb.

Das Kind fragt nicht. Es schaut. Und reagiert.

Wenn ihr jemals ein Kind beobachtet habt, wie es das neugeborene Schwesterchen oder Brüderchen zum ersten Mal erblickt oder das kleine Nachbarskind, dann wisst ihr, wovon ich spreche. Mit wachem Blick tritt es nah heran, möchte es nicht nur mit dem Auge, sondern mit all seinen Sinnen erfassen. Es spricht zu dem Neu angekommenen Wesen, es greift mit seiner kleinen Hand die noch viel Kleinere des Babys. Und staunt!

Und genau dieses klare, unverstellte Staunen sollten wir alle uns immer wieder vergegenwärtigen.

Wir sollten unseren Blick frei räumen und immer wieder zum Kinde werden, damit wir Neues, Unbekanntes, Fremdes, Überraschendes in unserem Leben willkommen heißen können, wie nur sie es können:

  • Frisch.
  • Klar.
  • Ohne Vorurteil.
  • Mit dem Mut, spontan die richtigen Fragen zu stellen, die uns einander und dem Sinn unseres Lebens wieder ein Stück näherbringen.

 

© 2020 Manuela Schreiber

Gedanken zu einem ganz besonderen Weihnachtsfest
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