Mediation in der Wohnungswirtschaft

Im Bereich der Wohnungswirtschaft kommt es sehr häufig zwischen Mietern, Vermietern, Wohnungseigentümern, Hausverwaltungen sowie sonstigen Partnern oder Dienstleistern zu Konflikten.

Ein klassischer Fall ist zum Beispiel der Mieter, der aufgrund eines vermeintlichen Mangels an der Mietsache seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen will. Der Vermieter vertritt allerdings die Ansicht, dass der Mangel an der Mietsache gar nicht oder nicht in dem Umfang besteht, der eine Mietminderung rechtfertigen würde. Sehr schnell werden dann Kündigungen ausgesprochen und eine Klage bei Gericht eingereicht.

Oder aber die Nachbarn streiten sich wegen Lärmbelästigungen, Verschmutzungen auf gemeinsam genutzten Flächen oder schlicht darüber, wo sich die Grenze zum Nachbareigentum befindet. Auch hier gilt die Mediation als Alternative zum Schiedsmann oder Gerichtsverfahren.

Die Wohnungswirtschaft ist generell von komplexen Geschäftsprozessen geprägt, was die Lösung von unternehmerischen, wirtschaftlichen oder persönlichen Konflikten kompliziert erscheinen lässt. Verträge werden oftmals nur lückenhaft geschlossen und können unterschiedlich interpretiert bzw. ausgelegt werden, was schnell in langwierigen und kostspieligen Gerichtsverfahren mit einem ungewissen Ausgang endet.

Wirtschaftsmediation in der WohnungswirtschaftEine Mediation ist jedoch die Chance, schnell und günstig eine für beide Seiten praktikable Lösung zu finden.

Die Mediation in der Wohnungswirtschaft stellt eine qualifizierte Unterstützung dar, Konflikte nachhaltig und effizient für alle Parteien zufriedenstellend zu lösen sowie die Beziehungen zwischen den involvierten Parteien zu erhalten. Der Mediator ist dabei der allparteiliche Dritte, der gezielt die Kommunikation zwischen den Beteiligten fördert. Im Mediationsgespräch sollen die Parteien eigenverantwortlich zu einem für alle Seiten annehmbaren Ergebnis gelangen. Der Mediator selbst ist ohne Entscheidungskompetenz und unterstützt die Beteiligten dabei, ihre Probleme sowie Interessen zu benennen und Verhandlungsgespräche zu führen.Im Gegensatz zum Schiedsverfahren und auch zum streitigen Verfahren vor Gericht entscheiden die Parteien also selbst. Dies hat den Vorteil, dass auf beiden Seiten ein besseres Verständnis und Verhältnis entsteht, was sich auch positiv für die Zukunft auswirkt.

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