Mediationsblog zu Mediation und Streitbeilegung

Der Mediationsblog: Wissenswertes über Mediation und Streitbeilegung

In unserem Mediationsblog finden Sie Informationen und Neuigkeiten rund um die Themen Mediation und alternative Streitbeilegung.

Beratung

Mediative Beratung ist ein Vermittlungsprozess durch einen neutralen Mediator, der eine für alle Parteien akzeptable Konfliktlösung anstrebt.

Skepsis ist kein Hindernis, sondern eine Information

„Das glaube ich nicht.“ – „Das bringt doch nichts.“ – „Da mache ich nicht mit.“ Skepsis begegnet uns überall: in Beziehungen, im Beruf, bei Veränderungen, in gesellschaftlichen Diskussionen oder wenn wir vor einer wichtigen Entscheidung stehen. Schnell entsteht dann der Eindruck, jemand blockiere, verweigere sich oder wolle einfach nicht mitziehen. Doch Skepsis ist zunächst weder gut noch schlecht. Sie ist eine Information. Sie zeigt, dass etwas noch nicht überzeugt, geklärt oder akzeptiert ist. Vielleicht fehlen Informationen. Vielleicht gibt es schlechte Erfahrungen. Vielleicht geht es um Vertrauen, Unsicherheit oder das Bedürfnis, sich zu schützen. Und manchmal ist die Skepsis schlicht berechtigt.

Aus mediatorischer Sicht ist deshalb nicht zuerst die Frage interessant, wie sich Skepsis überwinden lässt. Interessanter ist: Was steckt dahinter? Wer das herausfinden möchte, muss Zweifel oder ein Nein nicht bekämpfen. Er kann anfangen, sie zu verstehen.

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Distanzzonen: Wie viel Nähe brauchen wir – und wann wird Nähe zu viel?

Manchmal genügt ein kleiner Schritt. Unser Gegenüber kommt während eines Gesprächs etwas näher – und wir gehen beinahe automatisch zurück. Im Aufzug stellen wir uns möglichst so hin, dass zwischen uns und den anderen noch etwas Raum bleibt. In einer fast leeren Bahn wundern wir uns vielleicht, wenn sich jemand unmittelbar neben uns setzt. Und wenn uns jemand beim Gespräch ständig zu nahe kommt, kann das unangenehm werden, obwohl wir kaum erklären können, warum. Gleichzeitig suchen wir die Nähe zu Menschen, die uns wichtig sind. Wir umarmen sie, sitzen mit Freunden eng zusammen oder nehmen ein Kind in den Arm. Derselbe Abstand, der bei einem fremden Menschen Unbehagen auslösen kann, fühlt sich bei einem vertrauten Menschen vollkommen selbstverständlich an.

Wie viel Nähe angenehm ist, hängt deshalb nicht allein von Zentimetern ab. Entscheidend ist auch, wer uns gegenübersteht, in welcher Beziehung wir zu diesem Menschen stehen und in welcher Situation wir uns befinden. Mit solchen räumlichen Beziehungen zwischen Menschen beschäftigt sich die Proxemik. Besonders bekannt ist die Unterscheidung verschiedener Distanzzonen durch den US-amerikanischen Anthropologen Edward T. Hall.

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Konflikte mit narzisstischen Menschen lösen: Strategien und Grenzen

Konflikte mit Menschen, die stark auf ihre eigenen Bedürfnisse fokussiert sind, Kritik nur schwer annehmen oder andere wiederholt abwerten, können besonders belastend sein. Gespräche drehen sich im Kreis, Vereinbarungen werden infrage gestellt und die eigene Sichtweise findet kaum Gehör. Schnell fällt dann der Begriff „Narzisst“. Doch nicht jedes schwierige Verhalten ist Ausdruck einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Für die Konfliktbewältigung ist es meist hilfreicher, das konkrete Verhalten zu betrachten, statt das Gegenüber vorschnell einzuordnen. Wie können Sie in solchen Situationen Ihre Interessen vertreten, Grenzen setzen und herausfinden, ob eine Verständigung überhaupt möglich ist?

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Temperament Test: Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker oder Choleriker - Welcher Typ bin ich?

Sind Sie eher impulsiv und leidenschaftlich oder ruhig und gelassen? Oder vielleicht sogar eher nachdenklich und melancholisch?
Jeder Mensch hat sein ganz eigenes Temperament, das sich in seinem Verhalten, seinen Emotionen und seiner Persönlichkeit widerspiegelt. Doch wissen Sie, welchem Temperament Sie angehören? Und noch wichtiger: Wie Sie dieses Wissen nutzen können, um Ihr Leben optimal zu gestalten?
In diesem Blogpost werden wir uns ausführlich mit den vier Temperamenten – Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker und Choleriker – beschäftigen und Ihnen helfen, Ihr eigenes Temperament zu entdecken. Sie werden erfahren, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen zu Ihrem Temperament gehören und wie Sie dieses Wissen für sich nutzen können, um ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen. Also machen Sie sich bereit, Ihr Temperament zu erkunden und zu verstehen, wer Sie wirklich sind!

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Ethische Dilemmata in der Mediationspraxis: Definition, Kernbereiche und professioneller Umgang

Ethische Dilemmata in der Mediationspraxis stellen Mediatoren täglich vor komplexe Entscheidungssituationen, die sowohl fachliche Kompetenz als auch moralische Klarheit erfordern. Diese Dilemmata entstehen, wenn verschiedene ethische Prinzipien miteinander in Konflikt geraten und keine eindeutig richtige Lösung erkennbar ist. In diesem Blogpost werden wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen und einen genaueren Blick auf die Definition, die Kernbereiche und den professionellen Umgang mit ethischen Dilemmata in der Mediationspraxis werfen. Denn nur durch ein fundiertes Verständnis dieser Problematik können Mediatoren ihre Rolle als neutrale Vermittler erfolgreich ausfüllen und eine gerechte und faire Konfliktlösung ermöglichen. 

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SAG-ES-Methode: Anwendung im Alltag und Beruf

Die SAG-ES-Methode ist ein effektives Werkzeug im deutschsprachigen Raum, um schwierige Gespräche in Beruf und Privatleben zu führen. Sie besteht aus fünf Schritten – Sichtweise, Auswirkung, Gefühle, Erfragen, Schlussfolgerung – und hilft, Konflikte zu deeskalieren und Lösungen zu finden. Diese Methode ist besonders wirtschaftlich relevant, da sie die in Deutschland durch Konflikte verlorene Arbeitszeit reduziert.

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Toxische Muster am Arbeitsplatz: Ursachen, Erkennung & Effektive Gegenmaßnahmen

Toxische Verhaltensweisen am Arbeitsplatz sind ein ernstes Problem in deutschen Unternehmen, wobei 85 Prozent von toxischer Führung betroffen sind. 21 Prozent der Arbeitnehmer haben schon wegen eines solchen Umfelds gekündigt. Dies hat nicht nur individuelle, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen, mit einem geschätzten Schaden von 50 Milliarden Euro jährlich durch Konflikte, wobei Mobbing allein 15-50 Milliarden Euro kostet. Psychische Erkrankungen führen zu 342 Fehltagen pro 100 Beschäftigte, mit Depressionen als Hauptursache für Fehltage.

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Praktische Anwendungen Kognitionspsychologischer Grundlagen in Mediation & Coaching

Die Grundlagen der Kognitionspsychologie sind in vielen Bereichen menschlicher Aktivität von Bedeutung und bilden eine wichtige Basis für evidenzbasierte Interventionen. Diese Wissenschaft erforscht mentale Prozesse wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken und Problemlösung. Sie liefert wichtige Einsichten darüber, wie Menschen Informationen aufnehmen, verarbeiten und speichern. Aktuelle Studien belegen die Wirksamkeit kognitionsbasierter Ansätze in der Praxis, insbesondere bei der Verhaltensänderung, mit signifikanten Effektstärken.

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Inkonsistentes Verhalten: Wenn Worte und Handlungen nicht zusammenpassen

Ein Versprechen wird gegeben und später nicht eingehalten. Eine Entscheidung, die gestern noch feststand, gilt heute plötzlich nicht mehr. Jemand sucht Nähe und zieht sich kurz darauf wieder zurück. Solche Widersprüche erleben wir im privaten wie im beruflichen Alltag.

Schwierig wird es, wenn sie sich wiederholen. Dann beginnen wir, das Verhalten des anderen nicht nur wahrzunehmen, sondern zu erklären: Auf ihn ist kein Verlass. Sie weiß selbst nicht, was sie will. Er macht das mit Absicht. Vielleicht stimmt eine dieser Erklärungen. Vielleicht aber auch nicht. Denn zwischen dem Verhalten, das wir beobachten können, und den Gründen dafür liegt ein Bereich, über den wir zunächst erstaunlich wenig wissen. Gerade dort können Konflikte entstehen.

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Der schmale Grat: Wann wird ein Kompliment zur sexuellen Belästigung?

In der heutigen Arbeitswelt spielen zwischenmenschliche Interaktionen eine große Rolle, und Komplimente können das Miteinander positiv beeinflussen und ein angenehmes Arbeitsklima fördern. Es ist jedoch entscheidend, die Linie zwischen Komplimenten und sexueller Belästigung zu erkennen, da Missverständnisse negative Konsequenzen haben können. Der Artikel zielt darauf ab, die Unterschiede zwischen diesen zu verdeutlichen und rechtliche Grundlagen sowie Handlungsempfehlungen für den Arbeitsplatz in Deutschland aufzuzeigen. Es werden Definitionen, rechtliche Aspekte sowie praktische Tipps und Hilfen für Betroffene dargelegt.

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© 2026 Frank Hartung Ihr Mediator bei Konflikten in Familie, Erbschaft, Beruf, Wirtschaft und Schule

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