Glossar Mediation

Nachbereitung

Begriff Definition
Nachbereitung

Die Nachbereitung ist ein wesentlicher Bestandteil von vielen Arbeitsprozessen und hat das Ziel, die Qualität und Effizienz von durchgeführten Tätigkeiten zu verbessern. Sie ist ein wichtiger Schritt, um den Erfolg von Projekten, Veranstaltungen oder Diskussionen zu messen und zu dokumentieren. Durch die Nachbereitung können Stärken und Schwächen erkannt werden, um in Zukunft bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie ermöglicht auch eine kritische Reflexion über den Verlauf der Aktivität und die erreichten Ziele. Insgesamt trägt die Nachbereitung dazu bei, die Effektivität und den Nutzen von durchgeführten Maßnahmen zu maximieren.

Nachbereitung in der Mediation
Die Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem ein neutraler Dritter, der Mediator, die Konfliktparteien dabei unterstützt, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Auch in der Mediation spielt die Nachbereitung eine wichtige Rolle. Sie ist der letzte Schritt des Mediationsprozesses und dient dazu, die erreichten Vereinbarungen zu überprüfen und zu bewerten.
Eine der wichtigsten Aufgaben in der Nachbereitung der Mediation ist die Dokumentation der Ergebnisse. Der Mediator erstellt ein Protokoll, in dem alle getroffenen Vereinbarungen, Lösungen und Entscheidungen festgehalten werden. Dieses Protokoll dient als Grundlage für die Umsetzung der Vereinbarungen und als Nachweis für die Beteiligten.
Des Weiteren ist die Nachbereitung in der Mediation auch ein wichtiger Schritt, um die Zufriedenheit der Konfliktparteien zu ermitteln. Die Beteiligten werden gebeten, ihre Meinung über den Verlauf und das Ergebnis der Mediation zu äußern. Dadurch können Stärken und Verbesserungspotenziale des Mediationsprozesses erkannt werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Nachbereitung in der Mediation ist die Reflektion der Zusammenarbeit zwischen den Konfliktparteien und dem Mediator. Hierbei geht es darum, wie gut die Kommunikation und Kooperation funktioniert hat und welche Faktoren dazu beigetragen haben. Diese Erkenntnisse können in zukünftigen Mediationen genutzt werden, um den Prozess weiter zu verbessern.

Beispiel
Ein Unternehmen hat einen Konflikt zwischen zwei Abteilungen, die nicht mehr miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten wollen. Sie entscheiden sich für eine Mediation und nach mehreren Sitzungen und Gesprächen können sie eine Lösung finden, mit der beide Seiten zufrieden sind. In der Nachbereitung werden die Vereinbarungen dokumentiert und die Zufriedenheit der Konfliktparteien über den Verlauf und das Ergebnis der Mediation ermittelt. Dabei wird auch festgestellt, dass die gute Zusammenarbeit zwischen den Konfliktparteien und dem Mediator zu dem erfolgreichen Abschluss des Konflikts beigetragen hat. Diese Erkenntnis kann in zukünftigen Mediationen genutzt werden, um ähnliche Konflikte noch effektiver zu lösen.

© 2024 Frank Hartung » Ihr Mediator bei Konflikten in Familie, Erbschaft, Beruf, Wirtschaft und Schule «  

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