Glossar Mediation

Schiedsgerichtsverfahren

Begriff Definition
Schiedsgerichtsverfahren

Ein Schiedsgerichtsverfahren ist eine außergerichtliche Streitbeilegungsmethode, bei der ein unabhängiges Gremium von Schiedsrichtern eingesetzt wird, um einen Streit zwischen zwei oder mehr Parteien zu entscheiden. Dabei werden die Parteien in der Regel durch eine Schiedsvereinbarung gebunden und das Schiedsgerichtsverfahren folgt bestimmten Regeln und Verfahren. Das Ziel des Verfahrens ist es, eine faire und endgültige Entscheidung zu treffen, ohne dass ein staatliches Gericht eingeschaltet werden muss.

Abgrenzung

  • Schiedsgerichtsverfahren
    Ein Schiedsgerichtsverfahren ist ein rechtliches Verfahren, bei dem die Konfliktparteien ihre Streitigkeiten vor einem unabhängigen Schiedsgericht klären lassen, anstatt vor staatlichen Gerichten. Das Schiedsgericht fällt eine verbindliche Entscheidung, die von beiden Parteien akzeptiert werden muss.

  • Mediationsverfahren
    Ein Mediationsverfahren ist ein informelles Verfahren, bei dem ein neutraler Dritter (der Mediator) den Konfliktparteien hilft, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Der Mediator hat keine Entscheidungsbefugnis, sondern unterstützt die Parteien bei der Kommunikation und der Suche nach einer gemeinsamen Lösung. Das Ergebnis ist nicht verbindlich und kann von den Parteien jederzeit abgelehnt werden.

 

Siehe auch: Schiedsverfahren sind keine Mediation

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