Glossar Mediation

Mediationstechniken

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Mediationstechniken

Auch im Mediationsverfahren kann es während der Kommunikation zwischen den uneinigen Medianden zu schwierigen Situationen kommen, in denen der Mediator einschreiten muss. Hierbei ist es hilfreich, dass der Mediator nicht nur die Abläufe von Kommunikationsprozessen erkennt, sondern auch für die Überwindung derartiger Hürden auf zahlreiche Mediationstechniken zurückgreifen kann.

Zu den grundlegenden Mediationstechniken gehören verschiedene Methoden der Intervention und Gesprächsführung wie etwa das Spiegeln oder Doppeln, die in der Mediationsausbildung erlernt werden. In der Mediationspraxis werden Mediationstechniken nicht einfach unreflektiert eingesetzt, sondern intuitiv und bedarfsgerecht verwendet.

Auszugsweise enthält der „Handwerkzeug Koffer“ eines Mediators folgende Mediationstechniken:

Eine strikte Abgrenzung von Mediationstechniken zu Mediationsmethoden ist kaum möglich, da sich Teile in Theorie und Praxis häufig überschneiden oder ineinander fließen. Zu den wichtigen und geläufigen Mediationsmethoden gehören u.a. die Konflikteskalation nach Glasl, das Harvard Verhandlungskonzept, die Regeln der gewaltfreien Kommunikation, das Konsensmodell, die themenzentrierte Interaktion, die Delfinstrategie, das Reklamationsmanagement, das Nachrichtenmodell nach Schulz von Thun sowie das Verhandlungs-Reframing.

Ziel einer Mediation ist immer, die Medianden dabei zu unterstützen, eigene Konfliktlösungen zu finden, die alle Beteiligten als fair empfinden. Unterstützt werden sie dabei durch den Mediator, dessen Rolle und Haltung sowohl Verhandlungskompetenz als auch das Beherrschen von Mediationstechniken voraussetzt.

Synonyme: Methodenkoffer, Kommunikationsprozesse

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